Hier die mitnotierten Verbesserungstipps in Kurzform
Lektion 1: der Teig
Mehl erst sieben, da sonst Klümpchen entstehen
Puderzucker statt Zucker
Butter statt Margarine
Vanilleschote statt künstlicher Aromen
Frische Zitrone
Lektion 2: Kneten
gleichmäßige Masse
nicht zu lange kneten, sonst schmeckt der Teig "brandig", läsßt sich nicht rollen
zwei Stäbchen als Ausrollschiene für einen gleichmäßig dicken Teig (1cm x 50cm x 0,5cm ca.)
Lektion 3: Backen
Backen bei 200°
10 Minuten für Mürbeteig
gleichmäßig dicker Teig für gleichmäßig "fertige" Plätzchen
Lektion4: Füllen und Verzieren
Likör mit Marzipan vermischen, schmeckt besser, geht leichter
Marzipan in Dressiersack (Gefrierbeutel)
Portionieren wird somit ganz einfach
Zuckerfondat statt Zuckerguss
Die Profibäckerin taucht die Plätzchen in warm gemachte Orangenkonfitüre
dann erst der "Zucker"guss
Schokoladenguß
Langsam erhitzen auf 32°
An der Unterlippe vorsichtig die Temperatur testen
schönen Glanz bei richtiger Temperatur
So, mit welchem Rezept fange ich an?
Mit dem goldenen Plätzchen 2010
Tolle Plätzchen auch bei
- den BR-Backpfeifen
- ARD Weihnachtsgebäck
- Spitzbuben von Sarah Wiener
Schade, vor kurzem habe ich wunderschöne Marzipansterne mit Schokoglasur gesehen, aber leider kann ich mich nicht mehr erinnern, bei welchem Blogger ich die gesehen habe. Also baue ich eine Sammlung von Plätzchen-Rezepten auf, die ich beim Springen von einem Blog zum anderen sehe. Hier der Anfang (es sind natürlich auch Rezepte von Nicht-Bloggern dabei):
Sante war auf der Suche nach dem besten Weihnachtsgebäck .
Sein persönlicher Platz 1 waren diese Walnussdoppeldecker von Keksbäckerin Beate
Für den Teig verriet Beate (vom Café "Hofbäckerin" Oranienburger Str. 27 in Berlin) kein Rezept, aber hier ist so ein ähnliches:
300 g Mehl
150 g Zucker
100 g frisch! gemahlene Walnüsse
1 Messerspitze Zimt
1 Prise Salz
alle trockenen Zutaten mit den Händen gut vermischen.
150 g Butter in kleinen Stücken hineinpflücken
1 Ei
Teig kneten, Plätzchen ausstechen, bei 160° backen (10-12 Minuten).
Verzierung
2 Tüten halbe Walnüsse
Zuckerguss
1 Päckchen Puderzucker, etwas Rum / Zitronensaft
benötigt wird ebenfalls Orangenmarmelade
Walnusskekse nach dem Abkühlen
Die Hälfte der Walnusskekse auf einer Seite mit Zuckerguss bestreichen
und je eine halbe Walnuss daraufsetzen
die andere Hälfte der Walnusskekse mit selbstgemachter Orangenmarmelade
(oder durchgesiebte gekaufte Orangenmarmelade) bestreichen und
anschließend die Walnusskekse mit dem Zuckerguss und der Walnuss darauf
setzen.
Platz 2 waren diese Zimtsterne von Oma Karin (aus Heidenheim). Auch hier gab es kein Rezept, aber ich teste jetzt mal dies:
pro 100g gemahlene Mandeln 1 Eiweiß und 30 bis 50g Puderzucker
Das Eiweiß wird aufgeschlagen und mit dem Puderzucker ergänzt, so dass das Ganze sich wie Kaugummi zieht, sie nimmt einen Teil für die Glasur ab. Die gemahlenen Mandeln werden mit viel Zimt ergänzt und unter den Zuckerguss gemischt. Die Masse wird auf grob gemahlenen Nüssen ausgerollt, Sterne ausgestochen, dann mit einem spitzen Messer der Zuckerguss aufgetragen. Ich würde auch hier bei 160° backen, maximal 10 bis 12 Minuten. Der Zuckerguss muß weißlich bleiben und nicht braun werden, sonst werden die Plätzchen zu trocken.
Quelle: Galileo (das Video von diesem Beitrag findet Ihr hier)
Ich habe es beim Weihnachtsshoppen bei amazon gesehen und zugegriffen. Vanillekipferl waren bisher "Angstplätzchen" für mich. Also, mal sehen, wie diese Plätzchensorte, die mir bisher meist mißlungen ist, mit diesem Blech gelingen.
Also, erstmal habe ich das Blech ausgepackt, kurz unter fließend Wasser gehalten, kurz abgespült. Dann den Teig nach Vorgaben angerührt. Da ich heute schon bei unserer Hausrennovierung Wände gespachtelt habe, war das hier eine nette Abwechslung. Teig aufstreichen ...

Die Menge hat wirklich ganz genau für die 42 Vertiefungen gereicht ... für Töchterchen blieb zu ihrem Bedauern leider kaum noch was von dem leckeren Teig zum Naschen :)

Ofen auf 160° vorgeheizt, Blech rein

... und alle 5 Minuten mal geguckt ... nach 10 Minuten habe ich die Temperatur ausgedreht und nur noch die Umluft brummen lassen

Nach 12 Minuten waren die Plätzchen knusprig (fettig) braun

Die Plätzchen ließen sich nach kurzer Abkühlzeit problemlos aus dem Blech puhlen, ich habe es einzeln gemacht, ich wollte nicht riskieren, dass die Teile brechen

Das Reinigen ging ebenfalls total problemlos, kurz mit kaltem Wasser drüber, ich brauchte noch nicht mal Spüli. Fertig, Und wieder kalt, ich hätte also auch getrost die doppelte Menge Teig machen können. Nächstes Mal probiere ich aus, wie das mit unserem normalen Mürbteig funktioniert.
Fazit: Rezept gelungen, Plätzchen lecker ... aber sie schmecken nicht nach Vanillekipferl,
Aufwand gering, auch nach einem 8stündigem Arbeitstag war es eine leichte Übung.
Diese Links haben mir sehr gefallen:
Schlechtes Wetter ... Zeit zum Zappen. Gerade im TV gesehen.
Seeteufel Cataplana. Stark! Und das, obwohl ich eher ein Fischstäbchen-Esser bin :)
Cataplana ist eine besondere Art Topf, in die einige Schichten Gemüse (Tomaten weiss ich noch), dann rohe Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, darauf denn Medallions vom Seeteufel. Olivenöl, viel Weißwein, Salz und Kräuter. Obenauf noch Riesenscampi (und wer mag Muscheln) ... Topf auf die Herdplatte, 15 Minuten köcheln lassen (geht auch im Schmortopf) ...
...
Sah super lecker aus!
Ich mache Mürbeteig nach diesem Rezept ... in der Küchenmaschine. Aber Vorsicht: wenn man wie ich mit den 1,5fachen Mengenangaben arbeitet, die Küchenmaschine beobachten und beim ersten Anzeichen von Überbeanspruchung ausmachen.
Durchkneten, 2/3 des Teiges in den Kühlschrank stellen. Dann schon mal die Backbleche mit Backpapier belegen, den Ofen bei 160° vorheizen. Von der Frischhaltefolienrolle zwei ca. 45cm lange Streifen abmachen.

Folie leicht mit Mehl bestreuen, den Teig dazwischen geben und ausrollen.

Den Teig auf 2-3 mm Stärke ausrollen, Folie abziehen, oben noch mal mit Mehl bestreuen. Dann Folie wieder drauf legen, das Ganze umdrehen und die andere (vorher unten gewesene)Folie abziehen. Jetzt kann man problemlos Ausstehen, der Plätzchenteig bleibt im Förmchen hängen und kann jetzt problemlos über dem Blech abgesetzt werden.

Ich würde Plätzchen grundsätzlich nie mit mehr als 160° backen. Nach dem ersten Blech geht es übrigens rasant schnell. Die Bleche brauchen bei mir dann selten mehr als 4 Minuten ...

... daher ist mein Küchenwecker auf 2 Minuten gestellt und ich gucke auch bei jedem Zwischenwarnton mal kurz ins Rohr. Und wenn die Plätzchen dann so wunderschön goldgelb sind, hole ich sie raus!

Danach hole ich mir wieder ein Teigstück aus dem Kühlschrank, knete es mit den Resten vom ersten Teil zusammen und weiter geht's.
Aus 450g-Mehl-Teig bekomme ich ca. 8 Bleche mit 3-4cm großen Plätzchen.
| Diese Lebkuchen schmecken den Original Nürnbergern sehr ähnlich. Vorsicht Suchtgefahr ;) |
Zutaten:
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| Eier und Zucker schaumig rühren, Gewürze und restliche Zugaben untermischen. Ca. 15-20 Minuten Backzeit bei 160° |
Ich finde, Weihnachtsplätzchen sollten so klein wie möglch ausgestochen und gebacken werden ... damit man nacher bei genießerischen Knabbern möglichst viele Sorten essen kann. Hier in meinem Shop sind ganz viele kleine (und auch große) Ausstechformen zu finden:
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